Klönabend Ü60
So glanzlos war es im Programm der Markt-Kompanie für den 04. November 2026 angekündigt. Hermann-Josef Morfeld als Ausrichter des Abends hatte aber schon angekündigt, daraus ein Treffen der besonderen Art zu machen und zu sich nach Hause („Im Äppelken“) eingeladen - auch waren selbstgemachte Reibeplätzchen angekündigt worden.
Aber welchen Zuspruch dieser Klönabend dann mit über dreißig Teilnehmern erfahren und wie köstlich die von Hermann-Josef zusammen mit Bernd Giesguth und Peter Güthoff draußen zubereiteten Reibeplätzchen – mit oder ohne eingearbeiteten Käse – sein würden, konnte dann doch niemand vorher erahnen. Selbst wer den Weg nicht so genau kannte, konnte vom Wohlgeruch geleitet den Ort des Geschehens ganz leicht finden.

Also verbrachte man den Abend mit herrlichen Reibeplätzchen, köstlichen Beigaben und kühlen Getränken, hatte anregende Gespräche und ging mit dem guten Gefühl, einen wunderbaren Abend mit lieben Menschen verbracht zu haben.
Herzlichen Dank an die Gastgeber Ulrike und Hermann-Josef Morfeld. – Wir freuen uns alle jetzt schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!
Königsabend des BSV Schloß Neuhaus e.V.
Ein Königsjahr entspannt sich in Schloß Neuhaus zwischen dem Schützenfest-Montag und dem folgenden Schützenfest-Samstag und -Sonntag. Neben vielen Terminen, bei denen es darum geht, das Bataillon nach außen zu repräsentieren und Präsenz zu zeigen, bildet der Königsabend einen glanzvollen Höhepunkt im Jahreskreis des Schützenkönigs.
Dieser Abend wurde am Samstag des vergangenen Wochenendes (24.10.2026) in der Schlosshalle in Schloß Neuhaus begangen. Auf Einladung des Schützenkönigs und organisiert von der Markt-Kompanie unter Führung von Hauptmann Ralf Güthoff waren zahlreiche Mitglieder des eigenen Schützenvereins wie auch der befreundeten Schützen-Kompanien sowie weitere geladenen Gäste zwischen dem offiziellen Einzug der Fahnen um 19 Uhr und dem offiziellen Auszug der Fahnen gegen 23 Uhr Teil der Festgesellschaft.
Der Festvortrag von Universitätspräsident Prof. Dr. Matthias Bauer zur Geschichte der Universität Paderborn und deren Bedeutung für die Stadt und die Region bildete dabei neben zahlreichen Grußworten befreundeter Vereine, des Bataillonsvorstandes und des ersten Bürgers der Stadt, Stefan-Oliver Strate, sicherlich einen Höhepunkt der offiziellen Veranstaltung und erweiterte den Horizont für den einen oder anderen aus der Zuhörerschaft. Auch die abschließenden Worte des Schützenkönigs, Siegfried Rojahn, der neben einem herzlichen Dank für die bisherige hervorragende Unterstützung auch den Blick darauf lenkte, was – von weiten Teilen der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt – an sozialen, caritativen und inklusiven Aufgaben von den Schützen wahrgenommen wird und ohne die der Gesellschaft deutlich etwas fehlen würde.

Eingerahmt von zahlreichen Musikeinlagen der beiden Klangkörper – Tambourkorps und Musikverein Schloß Neuhaus – gestärkt von einem warmen Imbiss und vorzüglich bewirtet von der Verpflegungsmannschaft der Markt-Kompanie verbrachten die Festteilnehmer noch etliche Stunden bei gemeinsamen Gesprächen und konnten so alte Freundschaften erneuern oder neue Freundschaften begründen.
Ü60 Ausflug 2026
Auf den Spuren der Geschichte und alter Brennkunst
40 Senioren der Markt-Kompanie besuchen die Destille in Bad Wünnenberg
Einen abwechslungsreichen Ausflug mit interessanten Einblicken in die regionale Geschichte und die traditionelle Herstellung edler Brände erlebten 40 Seniorinnen und Senioren der Markt-Kompanie Schloß Neuhaus bei ihrem Besuch in Bad Wünnenberg.
Zum Auftakt wurden die Teilnehmenden in der Heimatscheune von der Vorsitzenden des Heimatvereins Bad Wünnenberg, Ilse Klinke, begrüßt. Der ehemalige Oberst des Schützenvereins Bad Wünnenberg, Ulrich Scharfen, vermittelte anschließend spannende geschichtliche Hintergründe zur Stadt Bad Wünnenberg und beleuchtete insbesondere die historischen Verbindungen zu Schloß Neuhaus, damals Neuhaus.
Dabei ging es auch um die gemeinsame Geschichte im Hochstift Paderborn. Neuhaus war seit 1370 die Residenz der Paderborner Fürstbischöfe. Unter Fürstbischof Ferdinand II. von Fürstenberg (1661–1683) erlebte das Hochstift eine religiöse und kulturelle Blüte. Ferdinand förderte die Wissenschaften und die Künste und ließ zahlreiche Bauprojekte verwirklichen. Schloss Neuhaus entwickelte sich in dieser Zeit zu einem bedeutenden gesellschaftlichen und geistigen Mittelpunkt des Hochstifts.